Stirnlift

Hängende Augenbrauen, tiefe Stirnfalten oder eine ausgeprägte Zornesfalte müssen nicht sein. Mit einem Stirnlift kann man hier Abhilfe schaffen und die obere Gesichtspartie wieder glätten.

Zum einen kann man das Stirnlift endoskopisch durchführen. Vorteil bei dieser Technik ist, dass die Narben minimal gehalten sind und später im Haaransatz verschwinden.

Die klassische Operation wird empfohlen, wenn der Hautüberschuss sehr ausgeprägt ist. Hierbei wird an der Haaransatz-Linie durch eine spezielle Schnitt-Technik die Haut reduziert. Damit der Haaransatz nach der Operation nicht zu weit nach hinten gelangt, wird die Haut der Vorderstirn gekürzt.

Vorbereitung

In den Tagen vor der OP für das Stirnlift keine blutgerinnungshemmenden Medikamente einnehmen (z.B. Schmerztabletten auf Acetylsalicylsäurebasis)

Operation

Bei dem endoskopischen Eingriff werden vier bis fünf kleine Einschnitte gesetzt. Durch diese wird das Endoskop eingeführt. Es ist an einen Monitor angeschlossen, so dass der Operateur Muskeln und Gewebe unterhalb der Stirnhaut erkennt. Mit einem endoskopischen Instrument, das durch einen weiteren Einschnitt eingeführt wird, führt der Arzt die Präparationen aus.

Bei der klassischen Operation verläuft der Schnitt von Ohr zu Ohr hinter der Stirn-Haar-Grenze, damit die Narbe nach der Operation nicht auffällt. 

Für ein insgesamt harmonisches Ergebnis werden alle Schnitte so geführt, dass sie bei guter Heilung im Haaransatz liegen und nur schwer erkennbar sind.

Nachbehandlung
Nach der OP des Stirnlift sind 1-2 Tage stationärer Aufenthalt nötig. Wichtig ist Ruhe und Kühlung in den ersten beiden Tagen. 
Weiterhin sollte in den ersten beiden Wochen keine extremen Anstrengungen, wie. z.B. weit laufen, Sport, Sauna, Solarium oder schwerste körperliche Arbeiten verrichtet werden.