Haartransplantation

Jugendlichkeit, Attraktivität und Erfolg sind auch mit vollem Haar verbunden und das Selbstwertgefühl bei Männern und Frauen leidet, wenn die Haare ausgehen und nicht mehr nachwachsen. Haartransplantationen werden deshalb immer beliebter, um dauerhaft gegen lichtes Haars vorzugehen und auch die Technik hat sich so weiterentwickelt, dass die Ergebnisse natürlich und zufriedenstellend sind.

Der tägliche Haarausfall, bei dem pro Tag ca. 200-300 Stück normal sind, ist nichts beängstigendes, da der Haarfollikel intakt bleibt und das Haar kurze Zeit später wieder nachwächst. Ist der Haarfollikel allerdings geschädigt, wächst das Haar nicht mehr nach und die Haarmenge wird stetig weniger. Erblich bedingt leiden fast ausschließlich Männer darunter. Für die Haartransplantation eignen sich am besten die Haarfollikel aus der Hinterkopfzone, da diese Region von dem erblich bedingten Haarausfall üblicherweise verschont bleibt und in der Regel genügend Spenderhaare enthält.

Vorbereitung

In den Tagen vor der OP sollten keine blutgerinnungshemmenden Medikamente eingenommen werden (z.B. Schmerztabletten auf Acetylsalicylsäurebasis).

Operation

Wir legen größten Wert auf eine gründliche Analyse des Haarausfalls und untersuchen, wie die Dichte und Wuchsrichtung der zu versetzenden Haare zu dem vorhandenen Wuchs passt und auf welche Fläche transplantiert werden soll.

Aus dem nicht vom Haarausfall betroffenen Haarkranz wird ein Hautstreifen von etwa 1–1,5 cm Höhe und bis zu 10 cm Länge mit Haarwurzeln entnommen. In Feinstarbeit werden aus diesem Hautstreifen einzelne Follikelbündel gewonnen, den sogenannten Grafts. Diese werden sorgfältig präpariert und in der kahlen Kopfhautzone wieder eingesetzt. Besonders geeignet für die Haartransplantation sind die sogenannten Geheimratsecken, Stirnglatze oder der "freie Fleck" am Oberkopf.

Die Haartransplantation wird ambulant durchgeführt.

Nachbehandlung

2 Tage Kopfverband und Nachkontrollen durch unsere Fachärzte.