Bruststraffung

Im Lauf der Jahre aber auch bedingt durch Schwangerschaften, großen Gewichtsverlusten oder Krankheiten, kann es zu einer Erschlaffung der Brust kommen. Um wieder eine harmonische Körperkontur herzustellen, ist eine Bruststraffung sinnvoll. Überschüssige Haut wird entfernt und wieder ästhetisch geformt. Die Techniken gleichen denen bei der Brustverkleinerung.

Vorbereitung
In den Tagen vor der OP keine blutgerinnungshemmenden Medikamente einnehmen (z.B. Schmerztabletten auf Acetylsalicylsäurebasis)

Operation

Ziel einer Bruststraffung ist, dass Missverhältnis zwischen dem Hautmantel und dem inneren Drüsen- und Fettgebwebe, wieder in eine ansprechende äussere Form zu bringen. Dies sollte mit möglichst geringer Narbenbildung operiert werden. Bei einem geringen Hautüberschuss verlaufen die Narben nur um die Brustwarze. Bei einem größeren Hautüberschuss, muss auch senkrecht von der Brustwarze zur Unterbrustfalte ein Schnitt gesetzt werden. Bei guter Wundheilung werden diese Narben aber sehr unauffällig.

In Abhängigkeit von der Menge des bestehenden Eigengewebes und den ästhetischen Vorstellungen und persönlichen Wünschen, wird entschieden, ob zusätzlich eine Volumenvergrößerung durch Implantate erforderlich ist.

Nachbehandlung

Nach der OP sind 1-2 Tage stationärer Aufenthalt nötig. Wichtig ist Ruhe in den ersten Tagen.
Weiterhin sollten in den ersten beiden Wochen keine extremen Anstrengungen, wie. z.B. weit laufen, Sport, Sauna, Solarium oder schwerste körperliche Arbeiten verrichtet werden.
Entfernung der Wundpflaster nach 14 Tagen. Routinekontrolluntersuchungen nach 3 und 12 Monaten.