Redaktion: Wie ist der Verlauf einer Operation? 

Dr. Dr. Stein Tveten: Vor Augenlidoperationen muss man keine Angst haben. Korrekturen führe ich meistens ambulant durch. Dabei befindet sich der Patient in einem Dämmerschlaf, die Augenlider werden örtlich betäubt. 

 

Bei den Eingriffen kommt moderne Lasertechnologie zum Einsatz. An den Oberlidern erfolgt die Schnittführung diskret mit einem präzisen Laserskalpell in den Umschlagfalten. An den Unterlidern verlaufen die Schnitte hingegen an der Innenseiten vom Lid. Bei diesem Verfahren lassen sich auch gleich die überschüssigen Fettkörper entfernen. 

Danach wird die Außenhaut mit dem Laser geglättet. An den Unterlidern sind nach der OP keine Narben zu sehen, da die Schnitte auf der Innenseite liegen. Unmittelbar nach dem Eingriff wird noch in der Klinik die Region mit Eis gekühlt – das wirkt Schwellungen effektiv entgegen. Lassen die Narkosemittel in ihrer Wirkung nach, können sich die Patienten mit einer Begleitperson wieder auf den Heimweg machen. 

 

Bei dem weitgehend unblutigen Eingriff verspüren Patienten keine Schmerzen. Die Schnittverläufe sind nach dem Abklingen der Operationswunden nicht zu erkennen. Insbesondere an den Unterlidern kommt es nach dem Lasern zu Rötungen, die mitunter über mehrere Wochen sichtbar sind. Sie lassen sich jedoch mit einer Abdeckcreme problemlos verbergen. Zusätzlich verschreiben wir eine spezielle Narbensalbe, die für eine besonders schöne und glatte Wundheilung sorgt.